Die Hoffnung stirbt zuletzt ...
Eine Auseinandersetzung mit dem Klo, garniert mit Erfahrungsberichten von öffentlichen Toiletten.
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Dienstag, 5. Juli 2011
Lisboa
Der Flughafen Lissabon verweist den Flughafen Wien in seine Schranken. So viel ist sicher.
Händedesinfektion rulez!
Sonntag, 24. April 2011
Going South (2)
Die Marché-Raststätte am Wörthersee: Vor dem Eingang steht eine grüne Plastikkuh. Diese Plastikkühe waren, so wie die unsäglichen Plastikpferde, einmal modern (frühes 21. Jhdt.) und sind meistens abartig hässlich bemalt.
Das Klo in der nämlichen Raststätte war recht gut und auf jeden Fall besser als ein Tankstellenklo.
Das Klo in der nämlichen Raststätte war recht gut und auf jeden Fall besser als ein Tankstellenklo.
Montag, 18. April 2011
Going South (1)
Ich befand mich auf einer Studienreise in Österreichs kontroversiellstes Bundesland. Den ersten Halt machte ich bei einer Agip-Tankstelle, irgendwo auf der Südautobahn (sachdienliche Hinweise werden wie immer gerne entgegengenommen).
Hat eh alles gepasst. Ist ja auch immer irgendwie dasselbe mit den Tankstellenklos.
Hat eh alles gepasst. Ist ja auch immer irgendwie dasselbe mit den Tankstellenklos.
Donnerstag, 10. Februar 2011
Tankstellenimpressionen ...
... von einer Tankstelle irgendwo jenseits des Semmerings.
Da es mir die Bequemlichkeit und die Eitelkeit nicht gestatten, mein Elefantengedächtnis durch schriftliches Festhalten von Banalitäten wie die Namen der Lokalitäten meiner Schnappschüsse in Zweifel zu ziehen, kann es mitunter geschehen, dass eben diese Daten - verloren gehen.
In dem Fall ist das so; ich nehme jedoch gerne Hinweise aus der Bevölkerung entgegen.
P.S.: So schlimm dürfte dieses Klo also nicht gewesen sein.
Freitag, 21. Januar 2011
Go West
Auf dem Weg in den Schiurlaub* musste in Kasern Halt gemacht werden. Interessant ist vielleicht, dass die nämliche Raststätte bis vor kurzem noch privat geführt wurde, also nicht von einer der großen Ketten - aber wahrscheinlich hat der Rosenberger ein Angebot gemacht, das man nicht ablehnen konnte. Weil dass man mit einer Autobahnraststätte baden geht, also finanziell jetzt, halte ich für eher unwahrscheinlich.
| Infrarot-Armaturen sieht man gerne; offensichtlich gab's auch Papiertücher. |
| Moderne Milchglaswände sind braunen Fliesen in jedem Fall überlegen. |
| Ein dolles Ding, dieser Automat ... |
| ... der Lustfinger ist aber wohl nichts für jedermann. |
____________
* Von diesem Schiurlaub existieren leider keine Klobilder. Ich bitte um Verständnis, dass das Gehen mit Schischuhen (die Hüttenklos liegen immer im Keller), die dicke Kleidung, kurz: die generelle Unbeweglichkeit, die jegliches körperliche Wohlbefinden erfolgreich verhindert, vollends meine Konzentration erforderte und ich nicht die Muße hatte, im nassen, teilweise olfaktorisch an's Schönbrunner Affenhaus erinnernden Klo auch noch das Handy aus der Jackeninnentasche herauszufuddeln. Auch wenn's ewig schade ist um so manche rustikale Entgleisung.
Dienstag, 28. Dezember 2010
Exit through the Gift Shop
LKW-Fahrer, das hab ich in einer ATV-Reportage (Titel: "Wahnsinn Autobahn") gesehen, lösen das leidige Problem mit dem Stoffwechsel auf ihre Art und Weise.
Dem einen oder anderen wird das, so wie der geplagten Autorin, nicht möglich sein, und so sind doch die meisten gezwungen, eine Autobahnraststätte aufzusuchen. Z.B. den Rosenberger in St. Pölten.
Den Gestank sollte man schon auch erwähnen, aber der geht wahrscheinlich nur mehr mit dem Sandstrahler raus.
Dem einen oder anderen wird das, so wie der geplagten Autorin, nicht möglich sein, und so sind doch die meisten gezwungen, eine Autobahnraststätte aufzusuchen. Z.B. den Rosenberger in St. Pölten.
| Bonjour tristesse. |
| O Gott! Und wenn jetzt eine plötzlich ihre Tage kriegt? |
Den Gestank sollte man schon auch erwähnen, aber der geht wahrscheinlich nur mehr mit dem Sandstrahler raus.
Donnerstag, 7. Oktober 2010
Zu Besuch in der Weißen Stadt
In der Burg von Belgrad befindet sich ein Café, im Café befindet sich ein Klo - und dieses ist einer derart geschichts- und kulturträchtigen Stätte eigentlich nicht würdig.
Kein Papier und komischer Geruch, und die Tür musste man zu- bzw. auftreten.
An der Sau (ja bitte das steht in der Wikipedia!) gibts "romantische", sprich etwas angejahrte Hausboote; in einem davon waren wir auf ein Bier. Zum Essen hätte ich mir dort - es warat wegen die Keime - nichts bestellt, aufs Klo wäre ich eigentlich auch nicht gegangen, aber wie heißt es so schön: Was muss, das muss.
Im Klo war es leider so finster, dass das Foto nichts geworden ist, aber ich denke, dieses Stilleben mit Seife spricht Bände. Fehlt nur noch das Frotteehandtuch, aber ich kann mich ehrlich gesagt nicht mehr daran erinnern, ob es eines gab.
Road trip to Србија (3)
Der Grenzübergang Хоргош wird dem Serbienreisenden ein Begriff sein.
Wer sich entschließt, jenen am Freitag Abend zu übertreten, darf sich auf eine etwas längere Wartezeit gefasst machen.
| Na ... |
| ... ja. |
| De-her Fliegenfä-hä-hänger bin ich ja, stets lustig ... |
| Ein Winken der freundlichen Klofrau sorgt für die persönliche Note. |
Wie gesagt, lange Wartezeit und so, und die Nervosität, wenn die Grenzer ihren gelangweilten Blick in den Kofferraum werfen - ob ich wollte oder nicht (ich wollte nicht), auf der serbischen Seite musste ich dann nochmal.
Es sei anzumerken, dass ich beide Male einen Euro zahlen musste. Zum Vergleich: für umgerechnet einen Euro bekommt man in Serbien immerhin schon eine DVD mit 5 aktuellen Kinofilmen im Straßenverkauf.
Der eine Euro hat sich aber auf jeden Fall gelohnt, denn ich habe mir nicht nur die Peinlichkeit erspart, coram publico ins Niemandsland zu pinkeln, sondern auch ein wahres Kleinod entdeckt:
Was sagt man dazu? Es dürfte sich wohl um ein mobiles Klo handeln, bei dem der Kübel links eine zentrale Rolle spielt. Auf jeden Fall wird der Nachhaltigkeitsgedanke hochgehalten, indem man recycelte Materialien benutzt und Wasser spart.
Das "normale" Klo sah wie oben aus und war unversperrbar (aber das ist man ja z.T. aus Italien gewohnt ...)Über die Hygienestandards muss ich glaub ich nichts schreiben.
Road trip to Србија (2)
Eigentlich hätten wir in der jungen sympathischen Stadt im Süden Ungarns ein deftiges gleichnamiges Gulasch essen sollen, aber als das Navi bei "Restaurants in der Nähe" den Burger King vorschlug, war die Entscheidung gefallen. Das Klo war so wie das gesamte Restaurant im American Style gestaltet oder sollte zumindest dahingehende Assoziationen auslösen.
| Seife offensichtlich vorhanden - aber diese Drück-Armaturen ...! |
| Schachbrettmuster muss man mögen. |
Sonntag, 3. Oktober 2010
Road trip to Србија (1)
Erster Halt: Hegyeshalom.
Das Klo war ok, einzig die Drück-Armatur, die den Wasserfluss nach wenigen Sekunden unterbricht, stellte für mich ein Ärgernis da.
Irgendwo zwischen Puszta und Vojvodina, auf der Tankstelle:
| 50c kostet das Vergnügen. |
Das Klo war ok, einzig die Drück-Armatur, die den Wasserfluss nach wenigen Sekunden unterbricht, stellte für mich ein Ärgernis da.
Irgendwo zwischen Puszta und Vojvodina, auf der Tankstelle:
| Das Klo ... |
| ... war ok. |
Donnerstag, 16. September 2010
Hej Sverige!
Diesmal darf ich mich wieder mit fremden Federn schmücken. Meine ebenfalls sehr klo-interessierte Freundin T.B. hat heißes Material aus dem Norden geschickt, und zwar aus Ratan, wo schon Carl von Linné ... aber das ist eine andere Geschichte.
Auf jeden Fall steht in Ratan ein schnuckeliges kleines Holzhäuschen ...
| ... das ein Klo enthält ... |
| ... mit Klopapier, ... |
| ... Seife und Papiertüchern. |
Die ausführliche Beschreibung von T.:
Ja, Schweden hat einfach was.
- Klopapier reichlich vorhanden (eine große Rolle in der Katrin-Halterung und eine zweite Reserverolle ist griffbereit)
- Seife vorhanden (auf dem Waschbeckenfoto, das leider teilweise ein bissl unscharf is, wird dein Expertenblick erkennen, dass der Seifenspender "kaputt" is - ich muss gestehen, das war ich!, also die Rataner haben keine Schuld!)
- Sauberkeit, dafür, dass das Häusl wirklich am Arsch der Welt steht, 1A
- verschließbar
- kein unangenehmer Geruch und auch kein Kloduft, der alles überstinkt
- Papiertücher und ein dafür vorgesehener Mistkübel zum Händetrocknen vorhanden
- einziges Manko ... kein Licht vorhanden (aber sobald man die Tür hinter sich geschlossen hat, gewöhnt man sich sehr schnell an den schwachen Lichtstrahl, der vom Giebel hereinleuchtet und sobalds dunkel is, würd ich dort sowieso nimmer hin gehen)
Sonntag, 1. August 2010
Vathi-Tag
Das Klo erfüllte gerade mal die minimalsten Anforderungen. Es gab zwar Seife, aber keine Papiertücher, und beim Klopapier-Abreißen musste man aufpassen, nicht den Mistkübel zu berühren. Überhaupt machte es alles in allem einen vernachlässigten Eindruck.
Die Villa Dracoulis hatte nicht nur in der Hinsicht mehr zu bieten.
Das Lokal hat übrigens einen sehr schönen Garten - als wer mal zufällig vorbeikommt ...
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Im Urlaub komm ich ja viel zum Lesen, und in dem sehr empfehlenswerten Roman Das Rätsel der Masken von Elia Barceló wird unter anderem postuliert, das Leben sei ein Anagramm. Was diese Reise angeht, trifft das durchaus zu, und es steht der p.t. Leserschaft frei, sich quasi rückwärts wieder durchzuklicken, um wieder am Flughafen Wien zu landen.
Montag, 26. Juli 2010
Ein Schiff wird kommen
Ich bin zwar kein Mädchen aus Piräus, träume auch nur gelegentlich von Matrosen, musste aber, nachdem ich den Busbahnhof glücklich hinter mir gelassen habe, dann auch noch auf eine Fähre warten.
Da der Bus für die ca. 35 km 1,5 Stunden brauchte und man bei 36°C schlecht aufs Trinken verzichten kann, stürzte ich - bereits unter Schmerzen - ins Café Nea Sami, das der Bushaltestelle direkt gegenüber liegt.
Unter den gegebenen Umständen war ich nicht mehr wählerisch, wurde aber positiv überrascht:

Das Klo war sehr gepflegt, es gab Seife und Papiertücher, und so hab ich die drei Stunden Wartezeit ganz entspannt hinter mich gebracht.
Da der Bus für die ca. 35 km 1,5 Stunden brauchte und man bei 36°C schlecht aufs Trinken verzichten kann, stürzte ich - bereits unter Schmerzen - ins Café Nea Sami, das der Bushaltestelle direkt gegenüber liegt.
Unter den gegebenen Umständen war ich nicht mehr wählerisch, wurde aber positiv überrascht:
Das Klo war sehr gepflegt, es gab Seife und Papiertücher, und so hab ich die drei Stunden Wartezeit ganz entspannt hinter mich gebracht.
Samstag, 24. Juli 2010
Reisefieber (3)
Was sich wohl hinter dieser Tür am Busbahnhof von Argostoli verbirgt?
Das da.
Da gibts auch nicht viel dazu zu sagen, außer vielleicht: Der Bus für dieses Klo ist schon lange abgefahren. Oder so.
Freitag, 23. Juli 2010
Reisefieber (2)
Habe übrigens die Gefahr einer Verhaftung heldenhaft in Kauf genommen: Am Flughafen von Kefalonia herrscht nämlich Fotografierverbot.
Die Pluspunkte:
- Klopapier vorhanden
- Seife vorhanden (duftete angenehm nach Rosen)
- keine Papiertücher
- der Geruch
Reisefieber (1)
Der Flughafen Wien ist eine Drehscheibe zwischen Ost und West, Schauplatz aufregender Spionagegeschichten, meistens aber Warteraum.
Und wie das so ist, wenn man verreist und aufgeregt ist, meldet sich halt auch die Blase, und im Flugzeug will man ja sowieso nicht gehen.
Mein erster Urlaubstag begann - häuseltechnisch gesehen - um fünf Uhr Früh im o.a. Ambiente. Man kann darüber streiten, ob es bei dem Geruch ein Vor- oder Nachteil ist, noch nicht gefrühstückt zu haben - so gegen 07:30 Uhr hab ich's dann geschafft, zu essen.
Wer da Lust auf die tic-tac aus dem Automaten verspürt? Welcher Witzbold verspottet da die Klogeherinnen? Und wozu soll der Kondomautomat in dieser total abtörnenden Umgebung anregen - wer hat da zuviele schlechte Pornos gesehen?
Fragen über Fragen. Aber nun zum Wesentlichen:
Die Pluspunkte:
- Klopapier vorhanden
- Papiertücher vorhanden
- Seife vorhanden (mit Einschränkungen)
- zumindest um die Uhrzeit aufgeräumt
- der Gestank
- der Look
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