Der Praterdome sieht so aus, wie ich mir die Excalibur City vorstelle.
Klos sind auf jeden reichlich vorhanden, und es steht stets Personal bereit. Ist wohl auch notwendig.
Man beachte auch den Parfum-Automaten.
Eine Auseinandersetzung mit dem Klo, garniert mit Erfahrungsberichten von öffentlichen Toiletten.
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Sonntag, 6. November 2011
My Dome is My Castle
Montag, 14. März 2011
Bier-Halle
Das Brandauer's (komplett mit Deppenapostroph) in Hietzing hat einen netten Innenhof. Das hilft allerdings in der kühleren Jahreszeit nicht unbedingt weiter. Der Service ist naja. Innen drinnen ist es auch nicht besonders gemütlich, es herrscht Bahnhofshallenflair.
Das Klo ist ok. Ich nehme es zum Anlass, um mich gegen die Klorollenhalter (ich glaub, die sind von hagleitner) auszusprechen, welche die Klorollen mit diesen blauen Staberln beinhalten. Die sind zwar sicher insofern praktisch, als man mehr Papier auf eine Rolle bringt (schließlich fällt das Leervolumen der Papprolle weg), aber 1) reißt das Papier viel zu leicht ab, wenn die Rolle noch voll ist, und 2) muss man im Klorollenhalter herumfuddeln, um die nächste Rolle runterzubekommen, wenn das blaue Staberl (meistens ist eh noch Papier drauf) runterfällt (auf den Boden, das ist ja auch unordentlich!). So.
Freitag, 21. Januar 2011
Go West
Auf dem Weg in den Schiurlaub* musste in Kasern Halt gemacht werden. Interessant ist vielleicht, dass die nämliche Raststätte bis vor kurzem noch privat geführt wurde, also nicht von einer der großen Ketten - aber wahrscheinlich hat der Rosenberger ein Angebot gemacht, das man nicht ablehnen konnte. Weil dass man mit einer Autobahnraststätte baden geht, also finanziell jetzt, halte ich für eher unwahrscheinlich.
| Infrarot-Armaturen sieht man gerne; offensichtlich gab's auch Papiertücher. |
| Moderne Milchglaswände sind braunen Fliesen in jedem Fall überlegen. |
| Ein dolles Ding, dieser Automat ... |
| ... der Lustfinger ist aber wohl nichts für jedermann. |
____________
* Von diesem Schiurlaub existieren leider keine Klobilder. Ich bitte um Verständnis, dass das Gehen mit Schischuhen (die Hüttenklos liegen immer im Keller), die dicke Kleidung, kurz: die generelle Unbeweglichkeit, die jegliches körperliche Wohlbefinden erfolgreich verhindert, vollends meine Konzentration erforderte und ich nicht die Muße hatte, im nassen, teilweise olfaktorisch an's Schönbrunner Affenhaus erinnernden Klo auch noch das Handy aus der Jackeninnentasche herauszufuddeln. Auch wenn's ewig schade ist um so manche rustikale Entgleisung.
Mittwoch, 19. Januar 2011
Finster war's,
der Mond schien helle;
doch drinnen, am Abort,
quälte eine müde Funzel sich
und es war
finster.
Es wird schon seinen Grund haben, warum man 20W-Birnen am WC einsetzt; man muss nicht immer alles sehen und das kann auch eine Gnade sein.
Im Übrigen würde ich Menschen mit einem BMI von über 20 vom Besuch der Loop-Toilette abraten. Ist einfach zu eng.
doch drinnen, am Abort,
quälte eine müde Funzel sich
und es war
finster.
Es wird schon seinen Grund haben, warum man 20W-Birnen am WC einsetzt; man muss nicht immer alles sehen und das kann auch eine Gnade sein.
Im Übrigen würde ich Menschen mit einem BMI von über 20 vom Besuch der Loop-Toilette abraten. Ist einfach zu eng.
Dienstag, 28. Dezember 2010
Exit through the Gift Shop
LKW-Fahrer, das hab ich in einer ATV-Reportage (Titel: "Wahnsinn Autobahn") gesehen, lösen das leidige Problem mit dem Stoffwechsel auf ihre Art und Weise.
Dem einen oder anderen wird das, so wie der geplagten Autorin, nicht möglich sein, und so sind doch die meisten gezwungen, eine Autobahnraststätte aufzusuchen. Z.B. den Rosenberger in St. Pölten.
Den Gestank sollte man schon auch erwähnen, aber der geht wahrscheinlich nur mehr mit dem Sandstrahler raus.
Dem einen oder anderen wird das, so wie der geplagten Autorin, nicht möglich sein, und so sind doch die meisten gezwungen, eine Autobahnraststätte aufzusuchen. Z.B. den Rosenberger in St. Pölten.
| Bonjour tristesse. |
| O Gott! Und wenn jetzt eine plötzlich ihre Tage kriegt? |
Den Gestank sollte man schon auch erwähnen, aber der geht wahrscheinlich nur mehr mit dem Sandstrahler raus.
Donnerstag, 21. Oktober 2010
Ein Abend mit Austrofred
Der Abend begann mit einem Bier im Raven's Pub, einem gemütlichen kleinen Beisl im Rabenhof. Da unten bereits alles von den Stammgästen besetzt war, durften wir im Extrazimmer Platz nehmen. Von dort hat man es übrigens nicht weit aufs Klo!
| Irgendwie ein Klassiker. |
| Eines dieser kleinen Waschbecken, wo man nicht weiß, wie die Pranke verbiegen! |
| Was soll ich sagen, ich find's einfach witzig. |
Gestärkt vom Gerstensaft, vielleicht sogar ein bisschen übermütig, begaben wir uns ins Rabenhof-Theater, wo der Champ auftrat. Der war eh super, aber eigentlich gehts ja hier um Klos:
| "Damen" |
| Die Schneeweiße |
| Schaut jetzt ärger aus, als es war! |
| Seltsame Armatur. |
Da alle Utensilien vorhanden waren, kann das Resümee positiv ausfallen.
Donnerstag, 14. Oktober 2010
Im Osten daheim
Wien ist ja gewissermaßen schon Teil des Balkans; umso leichter fällt der Schwenk zurück von Serbien nach Wien, wenn man sich, und sei es nur virtuell, in den Ost Klub begibt.
Kellerlokale haben ja von Haus aus was Gemütliches und ich hab mich in der obgenannten Lokalität auch sehr wohlgefühlt.
| Oft gesehen, nie den Sinn erkannt: Wozu brauch ich pickerte Nivea-Creme beim Fortgehen? |
| Das Gemälde, das man sonst nur aus Großmutters Schlafzimmer kennt, am Häusel - der Gag ist geglückt. |
| Der locus defaecationis. |
| Man sieht es schlecht, aber hier soll den Herren vorgegaukelt werden, sie befänden sich in einem Saloon. Schnellfeuerhose Voraussetzung. |
Mittwoch, 22. September 2010
Sex and the City Hotel
Im beliebten 4-Stern-Seminarhotel Bauer in Stockerau wird man von den klassischen Biedermeier-Türschildern auf den rechten Weg gelotst:
Im Vorraum der mindestens ebenso klassische Kondomautomat:
Das Klo an sich ist wenig aufregend:
| Hier wird mit Potpourri und Gesteck eine "exklusive" Atmosphäre heraufbeschwört. |
| Zu Mittag war das Klopapier aus. |
Freitag, 23. Juli 2010
Reisefieber (1)
Der Flughafen Wien ist eine Drehscheibe zwischen Ost und West, Schauplatz aufregender Spionagegeschichten, meistens aber Warteraum.
Und wie das so ist, wenn man verreist und aufgeregt ist, meldet sich halt auch die Blase, und im Flugzeug will man ja sowieso nicht gehen.
Mein erster Urlaubstag begann - häuseltechnisch gesehen - um fünf Uhr Früh im o.a. Ambiente. Man kann darüber streiten, ob es bei dem Geruch ein Vor- oder Nachteil ist, noch nicht gefrühstückt zu haben - so gegen 07:30 Uhr hab ich's dann geschafft, zu essen.
Wer da Lust auf die tic-tac aus dem Automaten verspürt? Welcher Witzbold verspottet da die Klogeherinnen? Und wozu soll der Kondomautomat in dieser total abtörnenden Umgebung anregen - wer hat da zuviele schlechte Pornos gesehen?
Fragen über Fragen. Aber nun zum Wesentlichen:
Die Pluspunkte:
- Klopapier vorhanden
- Papiertücher vorhanden
- Seife vorhanden (mit Einschränkungen)
- zumindest um die Uhrzeit aufgeräumt
- der Gestank
- der Look
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