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Mittwoch, 15. Februar 2012

Steil

Wem der gehobene lifestyle ein Anliegen ist, der kommt am stilwerk wohl nicht vorbei. Geschmack wär bei mir ja reichlich vorhanden; in Ermangelung des nötigen Kleingeldes war ich aber nur wegen des Neni im Zweiten, das sich im selben Gebäude befindet, dort.
Am Klo (-2. Liftstock) war alles zu meiner größten Zufriedenheit, alles andere tät ja gar nicht in Frage kommen!




Montag, 11. Juli 2011

La Dolce Vita

Im relativ neu errichteten Einkaufszentrum "Dolce Vita" in der madeirensischen Hauptstadt Funchal wurde ein helles, eher einladendes Klo gebaut.
Einziges Manko: Die Drück-Armaturen, die den Wasserstrahl ganz sicher genau dann abreißen lassen, wenn man gerade mit dem Einseifen fertig war.



Freitag, 18. Februar 2011

Arcade Meidling

Die Arcade Meidling als Shopping Center zu bezeichnen, wäre vielleicht etwas zu hoch gegriffen. Die haben nicht einmal eine eigene Homepage, zumindest ist die beim Überfliegen der Google-Ergebnisse nicht prominent in Erscheinung getreten.
Das Klo befindet sich im Untergeschoß. Ich hätte es ja schlimmer erwartet.
De gustibus non est disputandum ...

Blaues Licht. Da können die Haschspritzer einpacken!
Ja also eine gewisse Abgefucktheit ist nicht zu verleugnen - erkennbar am beschmierten Klorollenhalter. Es gab aber Seife und Papiertücher und alles. Dass das Klo gar nicht mal SO grauslich ist, mag zum einen am fleißigen Putzpersonal liegen, andererseits wird es wahrscheinlich nicht so stark frequentiert - gibt ja schließlich den McDonald's.

Mittwoch, 16. Februar 2011

Om du måste på toa ...

Richtig, im heutigen Beitrag beleuchten wir eines der Klos des berühmten schwedischen Möbelhauses (im gegenständlichen Fall handelt es sich um die Dépendance in der SCS; das Klo ist jenes hinter den Treppen zum 1. Stock).

Grundsätzlich, also von der Ausstattung jetzt, sind die Klos "eh OK"; ein bisschen abgenudelt sind sie halt schon und auch beim IKEA gibt es keine Papiertücher, sondern diese Stoffrollen. Und die mag ich nicht.

Samstag, 2. Oktober 2010

Beşiktaş İstanbul : Rapid Wien

Ein Fußballabend aus Sicht einer Blasenleidenden.

Alles begann schon auf der Anreise. Wir stiegen extra eine Station zu früh, in der Krieau, aus, um im Supermarkt noch Bier besorgen zu können.
Dem überfüllten U-Bahn-Zug entkommen und die berühmte 50cm-Grenze wieder intakt, trat ein mir wohl vertrautes, aber nicht wohlgelittenes Gefühl in den Vordergrund.
Bis zum Stadion würde ich es kaum schaffen, ja sogar eine Viertelstunde schien mir unerreichbar. Und so tat ich etwas, das ich noch nie getan hatte: Ich suchte ein unbesetztes (im doppelten Wortsinn, haha, nämlich unbewacht von Klofrau oder -mann) Klo in einer U-Bahn-Station auf.


Es war genau so, wie ich es mir vorgestellt hatte. Erbärmlicher Gestank, nasser Boden. Es gab zwar Klopapier, das war aber aus dem Spender nicht herauszubekommen. Und ehrlich gesagt, ich war froh, schnell wieder draußen zu sein.

Ein halbes Bier später kamen wir beim Stadion Center an, in dessen Umkreis es nur so vor angeheiterten Menschen wimmelte.
Guerilla-Pissing mit Fotograf.


Da der Anstand und das Schamgefühl mir verboten, vor das STC zu machen, ging ich hinein.
Es war wirklich alles vorhanden, was man braucht; es gab sogar ein Kinderklo, das ich leider nicht fotografieren konnte.


Unter der Glasplatte befand sich Schmuck aus einem
Geschäft im STC.



Als wir endlich das Stadion erreichten, musste ich natürlich vor Spielbeginn gleich noch einmal die Schleusen öffnen. Das Klo war der Lokalität entsprechend karg anzuschauen, jedoch gut ausgestattet.

Mittwoch, 11. August 2010

Rote Hochburg

Im Q19 hat man sich nicht lumpen lassen und beim Klo auf ein eher außergewöhnliches Design gesetzt.
Auch sonst gibts nix zu motzen; Seife, Klopapier, Papiertücher, Infrarot-Armaturen waren da; frequenzbedingt war's ein bisschen unordentlich, aber da lasse ich Milde walten.

 



Ich finde derartige Waschbecken immer sehr schön, das Händewaschen bekommt etwas Gemeinschaftliches. 
Überhaupt entsteht ja am Klo (oder besser gesagt, im Vorraum) oft so ein unsichtbares Band zu den Mit-Häuselgehern, ein schweigendes Einverständnis, ja Verschworenheit. Mitunter werden vielsagende Blicke, verschmitzte Lächeln ausgetauscht, in der Gewissheit, dass wir ja irgendwie doch alle gleich sind. Zumindest dort, wo auch der Kaiser zu Fuß hingeht.