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Sonntag, 1. August 2010

Vathi-Tag

Das Café Nirito in Vathi ist nach dem höchsten Berg Ithacas benannt. So weit, so interessant.
Das Klo erfüllte gerade mal die minimalsten Anforderungen. Es gab zwar Seife, aber keine Papiertücher, und beim Klopapier-Abreißen musste man aufpassen, nicht den Mistkübel zu berühren. Überhaupt machte es alles in allem einen vernachlässigten Eindruck.

Die Villa Dracoulis hatte nicht nur in der Hinsicht mehr zu bieten.

Hier war einfach alles vorhanden und das Klo geräumig.
Das Lokal hat übrigens einen sehr schönen Garten - als wer mal zufällig vorbeikommt ...

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Im Urlaub komm ich ja viel zum Lesen, und in dem sehr empfehlenswerten Roman Das Rätsel der Masken von Elia Barceló wird unter anderem postuliert, das Leben sei ein Anagramm. Was diese Reise angeht, trifft das durchaus zu, und es steht der p.t. Leserschaft frei, sich quasi rückwärts wieder durchzuklicken, um wieder am Flughafen Wien zu landen.

Samstag, 31. Juli 2010

Griechischer Wein oder: πάντα ῥεῖ

Schön, dass man zu diesem Thema so viele lauwarme Wortspiele machen kann und dass man dank Wikipedia gebildeter rüberkommt, als man ist, indem man ein paar griechische Wörter kopiert.

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Nun zum Wesentlichen: Endlich in der Pension Argiris angekommen, sollte dies mein Anlaufpunkt für die nächste Woche werden:

Dem Mistkübel unten im Bild kam eine wichtige Funktion zu, denn man darf anscheinend in Griechenland (na ja, zumindest auf Ithaki) das Klopapier nicht ins Klo werfen. Ungewohnt für unsereins, und ich muss zugeben, ein paar Mal ist es mir schon passiert.
Das Selber-Ausleeren des Mistkübels war übrigens Teil des All-Exclusive-Service.

Hinter dem Haus befand sich eine Reihe von Türen, und unter anderem lag das dahinter:

Es handelt sich anscheinend um einen Teil der Gemeinschaftstoiletten einiger Zimmer, die nicht mehr genutzt werden. Schön trostlos, denn wenn nicht einmal mehr gesch****en wird, gibt's auch nicht mehr viel zu lachen.

Montag, 26. Juli 2010

Ein Schiff wird kommen

Ich bin zwar kein Mädchen aus Piräus, träume auch nur gelegentlich von Matrosen, musste aber, nachdem ich den Busbahnhof glücklich hinter mir gelassen habe, dann auch noch auf eine Fähre warten.

Da der Bus für die ca. 35 km 1,5 Stunden brauchte und man bei 36°C schlecht aufs Trinken verzichten kann, stürzte ich - bereits unter Schmerzen - ins Café Nea Sami, das der Bushaltestelle direkt gegenüber liegt.
Unter den gegebenen Umständen war ich nicht mehr wählerisch, wurde aber positiv überrascht:


Das Klo war sehr gepflegt, es gab Seife und Papiertücher, und so hab ich die drei Stunden Wartezeit ganz entspannt hinter mich gebracht.

Samstag, 24. Juli 2010

Reisefieber (3)

Was sich wohl hinter dieser Tür am Busbahnhof von Argostoli verbirgt?

Das da.

Da gibts auch nicht viel dazu zu sagen, außer vielleicht: Der Bus für dieses Klo ist schon lange abgefahren. Oder so.

Freitag, 23. Juli 2010

Reisefieber (2)

Am selben Tag, etwas später. Nach der Landung am Kefalonia Airport finde ich dieses Klo vor. Die mitgereisten Damen beschweren sich lautstark, was es nicht für eine Frechheit sei, dass es nur ein Klo gibt - ein Blick ums Eck hätte sie eines Besseren belehrt.

Habe übrigens die Gefahr einer Verhaftung heldenhaft in Kauf genommen: Am Flughafen von Kefalonia herrscht nämlich Fotografierverbot.

Die Pluspunkte:
  • Klopapier vorhanden
  • Seife vorhanden (duftete angenehm nach Rosen)
Die Minuspunkte:
  • keine Papiertücher
  • der Geruch
Gesamteindruck: Für einen Flughafen OK - da hab ich durchaus schon Schlimmeres erlebt.