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Sonntag, 19. Juni 2011

Hochwasserklo

Das Strombad Kritzendorf ist bekannt für seine 20er-Jahre-Architektur und im Sommer voll von gestressten Wienern.
Wie das Amen im Gebet kommt jedes Jahr mindestens ein Hochwasser. Dem begegnet man vom Bautechnischen her mit Stelzen:

Innen drinnen ist es nicht besonders, und es gab keine Seife. Das macht mich einfach nur sehr, sehr traurig.

Das einzig Gute: Wenn man keine Hose zum Wechseln dabei hat, kann man sich der Münzwaschmaschinen bedienen.


Sonntag, 20. Februar 2011

First Class Klo

Das Haydn Kino - laut Eigendefinition ein "First Class English Cinema" - hält vergangene Zeiten am Leben. Nicht nur mit Schwarz-Weiß-Fotos von früher, sondern auch mit den endgeilen braunen Klofliesen.

Es gab Seife, Papiertücher und eine
Infrarot-Armatur.


Braun FTW! 

Dienstag, 28. Dezember 2010

Exit through the Gift Shop

LKW-Fahrer, das hab ich in einer ATV-Reportage (Titel: "Wahnsinn Autobahn") gesehen, lösen das leidige Problem mit dem Stoffwechsel auf ihre Art und Weise.
Dem einen oder anderen wird das, so wie der geplagten Autorin, nicht möglich sein, und so sind doch die meisten gezwungen, eine Autobahnraststätte aufzusuchen. Z.B. den Rosenberger in St. Pölten.


Bonjour tristesse.


O Gott! Und wenn jetzt eine plötzlich
ihre Tage kriegt?

Den Gestank sollte man schon auch erwähnen, aber der geht wahrscheinlich nur mehr mit dem Sandstrahler raus.

Sonntag, 11. Juli 2010

Brauntöne


Es ist stark, kraftvoll, derb, schwer, gesund. Braun wird deshalb auch als Farbe des Männlichen angesehen. Es wird auch mit dem Inferioren in der Natur verbunden, mit allem, das nicht durch Kultur angehoben wurde, sondern auf seinem ursprünglichen niederen Niveau verblieb […] es symbolisiert die niedrigen Aspekte des Lebens selbst.

- Benjamin Jan Kouwer (auf de.wikipedia.org, 11.07.2010)

Dieses Klo, fotografiert im Spätsommer 2008, ist Teil der Einrichtung eines Zimmers im Gasthof zur Post in Seekirchen am Wallersee. Mit den Möbeln und dem "interessanten" Teppich mit Posthorn-Muster hätte man auch 1970 keine Design-Awards abgestaubt, aber die eigentliche Frage, die das Zimmer nach dem ersten Rundgang aufwarf, war doch: Warum, in Gottes Namen, verkleidet man ein ganzes Badezimmer mit braunen Fliesen?

Nun, man muss kein Genie sein, um zu braun und Klo das Naheliegende zu assoziieren.
Irgendjemand hat also vermutlich die Farbe braun als "anregend" empfunden und sich gedacht, er tue den Hotelgästen einen Gefallen damit.
Der Raum als Spiegel seiner Funktion, die Farbe ein einziger Imperativ.