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Mittwoch, 16. Februar 2011

Unverhofft kommt Loft

The Loft, am späteren Abend. Aber noch nicht so spät, dass der untere, angeblich viel coolere Raum aufgemacht wird (also vor Mitternacht).
Von der Türsteherproblematik gar nicht zu reden. Leider dieser Gruppenzwang; bei der Aufforderung, meine Tasche zu öffnen, hätte ich den beiden bildungsfernen Herren Türstehern den Vogel zeigen und am Absatz kehrt machen müssen. Aber ich war ja nicht allein unterwegs. So beließ ich es bei Augenverdrehen und einem frechen Abgang.

Ja drinnen war es dann auch mehr so la la. Bitte nicht missverstehen: Das Lokal an sich, von der Einrichtung her, kann sich durchaus sehen lassen. Aber ein Caipirinha ohne Limettensaft, dafür mit so viel Cachaça, dass einem das Grausen kommt, ist kein Caipirinha, und das sollte man der Bardame sagen dürfen, ohne dass diese die Augen rollt und sich bei der Kollegin beschwert.


Busen.


Es gab Seife, Papiertücher und Klopapier und somit kann ich über das Klo nicht motschgern.

Freitag, 11. Februar 2011

Schöner Wohnen

Das Möbel ist ein sehr angenehmes Lokal. Es ist gemütlich, dennoch angenehm schnörkellos, und allein wegen der Einrichtung einen Besuch wert.
Das Klo befindet sich in einer Art Milchglaskobel:
Schieben, nicht drücken, lautet die Devise.

Das monumentale Tauf-, äh, Waschbecken.
Man beachte den Spiegel.

Diese Art von Klebebuchstaben schaut
in dem Kontext sogar cool aus.

Leider war die Sauberkeit nicht dem Design entsprechend hoch. In so einem Lokal leg ich halt schon höhere Maßstäbe an als bei der Tankstelle um's Eck.

Montag, 31. Januar 2011

Alla Turca

Diesmal erlaubt sich die Autorin, die p.t. Leserschaft in den Orient zu entführen. Natürlich, eine All-Inclusive-Reise nach Antalya ist wieder was anderes, aber manchmal kann man auch mit einem Besuch in einem türkischen Restaurant ein wenig dem Alltag entfliehen.
Wobei ich im Fall des Ronahi (grundsätzlich www.ronahi.at, aber obwohl sie auf der Speisekarte angeführt ist, funktioniert diese Seite nicht) eher mit den Postern auf restauranttester.at übereinstimme, die für das Lokal nicht wirklich eine Empfehlung abgeben.
Nun ja, die politisch korrekte, alternativ angehauchte Klientel im 7. Bezirk legt auf Servicequalität anscheinend nicht so viel Wert wie ich Streber, und zumindest in Wien-Neubau ist Multikulti noch nicht gescheitert (ha, ha).

leicht desolate Verhältnisse

Aber Hauptsache ein Sprüh-Automat!

Alles im Griff?

Samstag, 27. November 2010

Derwischt

Das Café Derwisch am berüchtigten Lerchenfelder Gürtel kann neben einer großen Auswahl an Shisha-Tabak auch mit mittelmäßigem türkischen Essen aufwarten. Zum Sitzen und Trinken ist es aber ganz gemütlich.
Das Klo ist, wie in vielen derartigen (+/- alternativen) Lokalen, nicht richtig ungepflegt, aber auch nicht richtig sauber, wenn man auch sagen muss, dass es immer Klopapier, Seife und Papiertücher gibt.


Plakate und Pickerln an Türen und Wänden zeugen vom alternativen Charakter dieses Klos.

Montag, 27. September 2010

Menschliche Bedürfnisse

Das Amerlinghaus beherbergt eine Menge links-alternativer Gruppierungen und ein doch eher gewinnorientiertes Beisl mit ausgesprochen lauschigem Gastgarten.

Das Klo erfüllt die Kriterien eines alternativen Klos vollauf:
Plakate an der Türe ...
... feuchtes Klopapier zum Händetrocknen
(der Wasserhahn hat übrigens gespritzt, als gäbe es kein Morgen!) ...
... und wo wäre der Hinweis auf menschliche Bedürfnisse
angebrachter als an einem Ort wie diesem?

Dienstag, 21. September 2010

I love the Nightlife

Im Europa im 7. Wiener Hieb ist man der Meinung, im Dunkeln sei gut munkeln. Den Weg zum Klo findet man ja ganz gut:
Im Inneren war es aber so dunkel, dass - man möge mir verzeihen - mit einer Handykamera wirklich keine besseren Bilder als dieses da "auf Zelluloid zu bannen" waren:
Es war eh irgendwie alles da, aber besonders gepflegt fand ich's nicht.

Einen kurzen Fußmarsch weiter, im Elektro Gönner, also, nein, in dem Elektro Gönner, gibt's das, was ich ein alternatives Klo nenne:
Beschmiert, beklebt, euphemistisch ausgedrückt: unordentlich - und doch irgendwie heimelig. Da spürt man ihn, den Widerstandsgeist (gegen alles mögliche), und drückt den Kämpfern da draußen insgeheim die Daumen.

Am selben Abend fiel mir übrigens folgendes Schundblatt in die Hände:
Das 4-blättrige Kloblatt